Adorno: Der Bürger

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“Der Bürger aber ist tolerant. Seine Liebe zu den Leuten, wie sie sind, entspringt dem Haß gegen den richtigen Menschen.” (p. 27) #Adorno #Bürger

Adorno, Theodor W., Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben. Berlin, Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag 1951. 488 S.

Adorno: Anderer

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“[D]ie Fähigkeit, den andern als solchen und nicht als Funktion des eigenen Willens wahrzunehmen, vor allem aber die des fruchtbaren Gegensatzes, die Möglichkeit, durch Einbegreifen des Widersprechenden über sich selber hinauszugehen, verkümmert.” (p. 244) #Adorno #Anderer

Adorno, Theodor W., Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben. Berlin, Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag 1951. 488 S.

Adorno: Das Kunstwerk

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“Von sich aus will jedes Kunstwerk die Identität mit sich selbst, die in der empirischen Wirklichkeit gewalttätig allen Gegenständen als die mit dem Subjekt aufgezwungen und dadurch versäumt wird.” (p. 14) #Adorno #Kunstwerk #Wirklichkeit

Adorno, Theodor W., Ästhetische Theorie. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 21974.

Adorno: Kunstwerke sind Nachbilder des empirisch Lebendigen

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“Kunstwerke sind Nachbilder des empirisch Lebendigen, soweit sie diesem zukommen lassen, was ihnen draußen verweigert wird, und dadurch von dem befreien, wozu ihre dinghaft-auswendige Erfahrung sie zurichtet.” (p. 14) #Adorno #Kunstwerke

Adorno, Theodor W., Ästhetische Theorie. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 21974.

Adorno: Humanität

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“In der Kunst verblaßten kraft ihres eigenen Bewegungsgesetzes die Konstituentien, die ihr aus dem Ideal der Humanität zugewachsen waren.” (p. 9) #Adorno #Kunst #Humanität

Adorno, Theodor W., Ästhetische Theorie. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 21974.