Adorno: Leben

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“Leben wird nach dem ganz Abstrak­ten und dem ganz Konkreten polarisiert, während es einzig in der Spannung dazwischen wäre; beide Pole sind gleich verding­licht, und selbst was vom spontanen Subjekt erübrigt, die reine Apperzeption, hört durch ihre Ablösung von jedem lebendigen Ich, als Kantisches Ich denke, auf, Subjekt zu sein und wird in ihrer verselbständigten Logizität von der allherrschenden Starre überzogen.” (p. 96) #Adorno #Leben

Adorno, Theodor W., Negative Dialektik. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1966.

Serres: Parasit und Evolution

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“Der Parasit ist der aktive Operator und die logische Operation der Evolution, der irreversiblen Zeit des Lebens.” (p. 288) #Serres #Parasit #Evolution #Zeit #Leben

Serres, Michel, Der Parasit; übersetzt von Michael Bischoff. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1981. 391 S., ISBN 978-3-518-07581-4.

Nietzsche: Asketisches Leben

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“Denn ein asketisches Leben ist ein Selbstwiderspruch: hier herrscht ein Ressentiment sondergleichen, das eines ungesättigten Instinktes und Machtwillens, der Herr werden möchte, nicht über etwas am Leben, sondern über das Leben selbst”. (p. 305) #Nietzsche #Leben

Nietzsche, Friedrich, Zur Genealogie der Moral. Eine Streitschrift, in: Werke III. München: Ullstein 61969, 207–346.

Freud: Leben und Tod

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Das Ziel alles Lebens ist der Tod, und zurückgreifend: Das Leblose war früher da als das Lebende.” (p. 147) #Freud #Leben #Tod

Freud, Sigmund, Das Ich und das Es und andere metapsychologische Schriften. Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuch Verlag 21980.

Röttgers: Leben nach dem Tod

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“Zum Tod wird ein ‘Leben nach dem Tod’ erfunden, wodurch der Tod, der ein Leben davor und ein Leben danach kennt, entdramatisiert wird.” (p. 404) #Röttgers #Tod #Leben

Röttgers, Kurt, Metabasis. Philosophie der Übergänge. Magdeburg: Scriptum Verlag 2003.