Gueroult: Leibniz, Descartes, Newton und der Raum

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“Daraus ergibt sich, daß er [i.e. Leibniz] jeden Begriff eines absoluten Raumes zurückweist, sei nun Ietz­terer erfüllte Realitat, wie derjenige Descartes, oder leerer Rahrnen, wie derjenige Newtons.” (p. 276) #Gueroult #Raum #Leibniz #Descartes #Newton

Gueroult, Martial, Etudes sur Descartes, Spinoza, Malebranche et Leibniz. Hildesheim/New York: Georg Olms 1970.

Brunschvicq: La physique mathématique

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„La physique mathématique s’est développée sous deux formes différentes qui avaient mis aux prises, d’abord l’école française de Descartes et l’école italienne de Galilée et de Torricelli, puis les partisans de Leibniz et les partisans de Newton : les uns, géomètres purs qui procédaient par déduction a priori, les autres, observateurs avant tout, qui prétendaient ne relever que de l’expérience.“ (p. 253) #Brunschvicq #Descartes #Galilée #Torricelli #Leibniz #Newton #physique #mathématique

Brunschvicg, Léon, Les étapes de la philosophie mathématique. Paris: Alcan 1912. 658 S.

Descartes: Regeln der Methode

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„Regel 5: Die ganze Methode besteht in der Ordnung und Disposition dessen, worauf man sein geistiges Auge richten muß, um irgendeine Wahrheit zu finden.“ (p. 29) #Descartes #Regeln #Methode #Ordnung

Descartes, René, Regulae ad directionem ingenii (Lateinisch - Deutsch). Hamburg: Meiner Verlag 1973. 223 S.

Descartes: Regeln

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„Regel 13: Wenn wir ein Problem vollkommen verstehen, so ist es von jedem überflüssigen Begriff abzulösen, auf seine einfachste Form zu bringen und in einer Aufzählung in möglichst kleine Teile aufzuteilen.“ (p. 107) #Descartes #Regeln #Problem #Begriff #Aufzählung #Teile

Descartes, René, Regulae ad directionem ingenii (Lateinisch - Deutsch). Hamburg: Meiner Verlag 1973. 223 S.

Habermas: Das Prinzip der Subjektivität

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„In der Moderne verwandeln sich also das religiöse Leben, Staat und Gesellschaft, sowie Wissenschaft, Moral und Kunst in ebensoviele Verkörperungen des Prinzips der Subjektivität. Deren Struktur wird als solche erfaßt in der Philosophie, nämlich als abstrakte Subjektivität in Descartes ›Cogito ergo sum‹, in der Gestalt des absoluten Selbstbewußtseins bei Kant. Es handelt sich um die Struktur der Selbstbeziehung des erkennenden Subjekts, das sich auf sich als Objekt zurückbeugt, um sich wie in einem Spiegelbild — eben »spekulativ« – zu ergreifen. Kant legt diesen reflexionsphilosophischen Ansatz seinen drei »Kritiken« zugrunde. Er setzt die Vernunft als den obersten Gerichtshof ein, vor dem sich rechtfertigen muß, was überhaupt auf Gültigkeit Anspruch erhebt.“ (p. 29) #Habermas #Subjektivität #Descartes #Kant #Vernunft

Habermas, Jürgen, Der philosophische Diskurs der Moderne: Zwölf Vorlesungen. Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag 1985. 450 S.