August: Systeme

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“Ein System ist dann ein Set an Variablen, das in einer Matrix bzw. in Matrizen erfasst werden kann, sodass sich Relationen und Transformationsregeln in Funktionen und Vektoren festhalten lassen. Diese können wiederum unmittelbar in Funktionsgraphen und Kräftediagramme übertragen werden, die dann – so Ashby – »a basic network, a diagram of immediate effects« zeigen.” (p. 142) #August #Ashby #System #Matrix

August, Vincent, Technologisches Regieren. Der Aufstieg des Netzwerk-Denkens in der Krise der Moderne. Foucault, Luhmann und die Kybernetik. Bielefeld: Transcript 2021. 480 S., ISBN 978-3-8376-5597-1.

Newman: What is a network?

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“A network is a set of items, which we will call vertices or sometimes nodes, with connections between them, called edges. Systems taking the form of networks (also called “graphs” in much of the mathematical literature) abound in the world.” (p. 2) #Newman #network #system

Newman, Mark E. J., The Structure and Function of Complex Networks, in: SIAM Review 45 (2003), 167–256.

Manneville: Universality

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“In particular, fundamental problems related to universality could be tackled, both for confine systems where the theory of dynamical systems is relevant (chaos and transition scenarios, e.g., the subharmonic cascade) and for extended systems where statistical physics is an appealing framework (Ginzburg–Landau formalism and nonlinear pattern selection, space–time intermittency and directed percolation).” (p. 61) #Manneville #universality #system #chaos #transition #StatisticalPhysics #percolation

Manneville, Paul, Rayleigh–Bénard Convection: Thirty Years of Experimental, Theoretical, and Modeling Work, in: Innocent Mutabazi/José Eduardo Wesfreid/Étienne Guyon (Hgg.), Dynamics of Spatio-Temporal Cellular Structures. Henri Benard Centenary Review. New York: Springer 2006, 41–65.

Bühlmann: Systems

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„In real nature, generative as well as generational, no system is ever closed.“ (p. XIV) #Bühlmann #nature #system

Bühlmann, Vera, Mathematics and Information in the Philosophy of Michel Serres (Michel Serres and Material Futures); herausgegeben von David Webb und Joanna Hodge. London: Bloomsbury Academic 2020. 238 S., ISBN 978-1-350-01976-8.

Foucault: Formationssysteme

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“Diese Formationssysteme dürfen nicht für unbewegliche Blöcke, für statische Formen gehalten werden, die sich von außen dem Diskurs auferlegen und ein für allemal seine Merkmale und Möglichkeiten definieren würden. Es sind keine Zwänge, die ihren Ursprung in den Gedanken der Menschen oder im Spiel ihrer Repräsentationen hätten, aber es sind auch keine Determinationen, die, auf der Ebene der Institu­tionen oder der gesellschaftlichen Beziehungen oder der Öko­nomie geformt, sich gewaltsam an der Oberfläche der Dis­kurse umschrieben. Diese Systeme – man hat schon mit Nachdruck darauf hingewiesen – ruhen im Diskurs selbst; oder vielmehr (da es sich nicht um seine Innerlichkeit und um das handelt, was sie enthalten kann, sondern um seine spezifische Existenz und um seine Bedingungen) an seiner Grenze, an jener Grenze, an der die spezifischen Regeln definiert werden, die ihn als solchen existieren lassen. Unter Formationssystem muß man also ein komplexes Bündel von Beziehungen verstehen, die als Regel funktionieren: Es schreibt das vor, was in einer diskursiven Praxis in Beziehung gesetzt werden mußte, damit diese sich auf dieses oder jenes Objekt bezieht, damit sie diese oder jene Äußerung zum Zuge bringt, damit sie diesen der jenen Begriff benutzt, damit sie diese oder jene Strategie organisiert. Ein Formationssystem in seiner besonderen Individualität zu definieren, heißt also, einen Diskurs oder eine Gruppe von Aussagen durch die Regelmäßigkeit einer Praxis zu charakterisieren.” (p. 108) #Foucault #Formationssystem #Diskurs #System #Grenze #Regeln #Praxis

Foucault, Michel, Archäologie des Wissens; übersetzt von Ulrich Köppen. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1973.