Malinowski: Monade

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„Das ‚Klangbild‘ vom rauschenden Meer erfüllt dabei eine primär heuristische Funktion: Es soll die paradoxe Vorstellung einsichtig machen, dass jede Monade das Unendliche und mit ihm jenen »sombre fond«, aus dem die Seele alles bezieht, als ein Ganzes wahrzunehmen in der Lage ist, dies aufgrund ihrer jeweiligen Endlichkeit einerseits, der unendlichen Verfaltung des Seelengrundes andererseits nur »in verworrener Weise« vermag.“ (p. 435) #Malinowski #Monade #Seele

Malinowski, Bernadette, Literarische Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie: Kehlmann – Del Giudice – Serres. Berlin/Boston: De Gruyter 2021. 537 S., ISBN 978-3-11-063974-2.

Foucault: Seele

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„Nun wird sichtbar, was unter ‚Seele‘ zu verstehen ist: das Korrelat einer Machttechnik.“ (p. 129) #Foucault #Seele #Machttechnik

Foucault, Michel, Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses; Bd. 184 (STW). Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag 31979.

Tätowierung

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Tätowierung – Die Seele wohnt an jenem nahezu punktförmigen Ort, an dem das »ich« sich entscheidet.“ (p. 17) #Tätowierung #Seele #Ich

Serres, Michel, Die fünf Sinne. Eine Philosophie der Gemenge und Gemische. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1998. 468 S.