„Wie dem auch sei, vom Augenblick an, wo sich ein Volk Vertreter gibt, ist es nicht mehr frei, ja es existiert nicht mehr.“ (p. 160) #Rousseau #Volk #Vertreter
Archiv der Kategorie: Politische Philosophie
Koselleck: Rousseau und die Dialektik der Aufklärung
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„Auch er [i.e. Rousseau] bleibt verstrickt in die Dialektik der Aufklärung, die proportional zum Prozeß der Entlarvung sich ihren politischen Sinn verdunkelt.“ (p. 135) #Koselleck #Rousseau #Dialektik #Aufklärung
Röttgers: Politik
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„Die Große Politik ihrerseits wußte sich angesichts der Herausforderungen wachsender Komplexität in der Geschichte immer so zu helfen, daß Macht-Hierarchien ausgebildet wurden. Im Inneren eines Staates wurde so Herrschaft begründet, nach außen traten die Hierarchien als Macht-Blöcke auf, deren ultima ratio dann immer der Krieg war, aber eben der Krieg mit anderen Einheiten, die genau so organisiert waren, d.h. die auch einem handlungstheoretischen Selbstverständnis huldigten, bzw. unterlagen.“(p. 4) #Röttgers #Politik
Deleuze/Guattari: Politik
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„Jede Gesellschaft, aber auch jedes Individuum wird von zwei Segmentaritäten gleichzeitig durchzogen: die eine ist molar und die andere molekular. […] Kurz gesagt, alles ist politisch, und jede Politik ist zugleich Makropolitik und Mikropolitik.“ (p. 290) #Deleuze #Guattari #Politik
Habermas: Ökonomie
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„Ein System, das Arbeit und Verteilung gesellschaftlich regelt, nennen wir eine Ökonomie„. (p. 146) #Habermas #Ökonomie