Röttgers: Politik

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„Die Große Politik ihrerseits wußte sich angesichts der Herausforderungen wachsender Komplexität in der Geschichte immer so zu helfen, daß Macht-Hierarchien ausgebildet wurden. Im Inneren eines Staates wurde so Herrschaft begründet, nach außen traten die Hierarchien als Macht-Blöcke auf, deren ultima ratio dann immer der Krieg war, aber eben der Krieg mit anderen Einheiten, die genau so organisiert waren, d.h. die auch einem handlungstheoretischen Selbstverständnis huldigten, bzw. unterlagen.“(p. 4) #Röttgers #Politik

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Röttgers: An-archische Praxis

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„Die an-archische Praxis ist eine Praxis ohne Subjekt (gewissermaßen: „oben ohne“), mit jeweils partikularen, transitorischen Gewißheiten und peremptorischen Ordnungen. Und das heißt – jetzt zusammenfassend gesagt –: Die Sozialphilosophie des kommunikativen Textes baut nicht auf einer vorgängigen Praxistheorie auf, weil eine solche vor und außerhalb des sozialen Prozesses zu formulierende Praxistheorie vermutlich nur eine sein könnte, die dem alten Fetisch handlungstheoretischer und subjektzentrierter Praxis noch einmal Leben einzuhauchen versuchte. Insofern hat die Sozialphilosophie eine solche vorverordnete Praxistheorie nicht nur nicht nötig, sondern sie muß sie als hinderlich, ja ruinös dekonstruieren. Aber, das dürfte auch deutlich geworden sein, unterwegs entwickelt sie implizit eben auch Gedanken zu einer Praxis, die eine Technik der Mitte nahelegt.“ (p. 74) #Röttgers #An-archischePraxis #Sozialphilosophie

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Frese: Sozialtheorien

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„Es wäre vielleicht reizvoll, die Sozialtheorien zu typisieren nach der Prominenz der Metaphern vorsozialen oder sozialen Ursprungs mit denen sie Handlung kategorial zu begreifen suchen.“ (p. 71) #Frese #Sozialtheorien #Metaphern #Handlung

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Marx: Das menschliche Wesen

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„Feuerbach löst das religiöse Wesen in das menschliche Wesen auf. Aber das menschliche Wesen ist kein dem einzelnen Individuum innewohnendes Abstraktum. In seiner Wirklichkeit ist es das Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnise.“ (These 6) #Marx #Feuerbach #DasMenschlicheWesen

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Habermas: Selbsterhaltung

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„Das Interesse an Selbsterhaltung kann nämlich unabhängig von den kulturellen Bedingungen: Arbeit, Sprache und Herrschaft gar nicht definiert werden.“ (p. 350) #Habermas #Selbsterhaltung

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