„In Deutschland wird ein Jargon der Eigentlichkeit gesprochen, mehr noch geschrieben, Kennmarke vergesellschafteten Erwähltseins, edel und anheimelnd in eins; Untersprache als Obersprache.“ (p. 5f.) #Adorno #JargonderEigentlichkeit #Deutschland
Adorno: Denken
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„Aber Denken, selber ein Verhalten, enthält das Bedürfnis — zunächst die Lebensnot — in sich. Aus dem Bedürfnis wird gedacht, auch, wo das wishful thinking verworfen ist. Der Motor des Bedürfnisses ist der der Anstrengung, die Denken als Tun involviert. Gegenstand von Kritik ist darum nicht das Bedürfnis im Denken sondern das Verhältnis zwischen beiden. Das Bedürfnis im Denken will aber, daß gedacht werde. Es verlangt seine Negation durchs Denken, muß im Denken verschwinden, wenn es real sich befriedigen soll, und in dieser Negation überdauert es, vertritt in der innersten Zelle des Gedankens, was nicht seinesgleichen ist. Die kleinsten innerweltlichen Züge hätten Relevanz fürs Absolute, denn der mikrologische Blick zertrümmert die Schalen des nach dem Maß des subsumierenden Oberbegriffs hilflos Vereinzelten und sprengt seine Identität, den Trug, es wäre bloß Exemplar. Solches Denken ist solidarisch mit Metaphysik im Augenblick ihres Sturzes.“ (p. 397f.) #Adorno #Denken
Bloch: Erkenntnis
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„Der Begriff selber hebt diesen äußerlichen Zustand auf und verzehrt ihn, Ernenntnis ist möglich, indem sie geschieht.“ (p. 189) #Bloch #Erkenntnis
Foucault: Kein Wissen ohne definierte diskursive Praxis
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„[A]ber es gibt kein Wissen ohne definierte diskursive Praxis; und jede diskursive Praxis kann durch das Wissen bestimmt werden, das sie formatiert.“ (p. 260) #Foucault #Wissen #DiskursivePraxis
Marin: L’eucharistie à Port-Royal
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„[L]es logiciens de Port-Royal jettent les bases d’une théorie de l’énonciation dans le temps même où ils développent une théologie linguistique de l’Eucharistie.“ (p. 23) #Marin #Port-Royal #eucharistie