Luhmann: Dingschema und Kausalschema

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„Anders als das Dingschema, das ein Ding in einen unmarkierten Raum placiert und damit einen offenen Verweisungshorizont im Sinne der phänomenologischen Analysen Husserls verbindet, enthält das Kausalschema schon eher spezifische Weisungen zum Kreuzen der Grenze auf der Suche nach jeweils dem Komplement: von Wirkungen ausgehend nach Ursachen oder von Ursachen ausgehend nach Wirkungen. Aber mehr Instruktion ist der Kategorie der Kausalität nicht abzugewinnen. Sie ist nichts anderes als ein Schema für Selbstspezifikation einer zweiseitigen Unendlichkeit möglicher Ursachen und möglicher Wirkungen.“ (p. 22) #Luhmann #Husserl #Dingschema #Kausalschema

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Habermas: Die Kategorie der Bedeutung

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„Die durch Ich-Identität zusammengehaltene Lebensgeschichte eines Individuums ist das Muster für das kategoriale Verhältnis des Ganzen zu seinen Teilen, aus dem dann die Kategorie der Bedeutung gewonnen wird.“ (p. 195) #Habermas #Ich-Identität #Bedeutung

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Luhmann: Selbstreferentielle Zirkel

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„Durch Etablierung selbstreferentieller Zirkel in der Form doppelter Kontingenz ist jedes soziale System zur Selektion der eigenen Möglichkeiten gezwungen. Es öffnet sich damit zugleich für Konditionierungen.“ (p. 617) #Luhmann #Zirkel #Kontingenz #System #Selektion

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