„Fürs erste: Jeder, der ernstlich Philosoph werden will, muß sich einmal im Leben auf sich selbst zurückziehen und in sich den Umsturz aller vorgegebenen Wissenschaften und ihren Neubau versuchen. Philosophie ist eine ganz persönliche Angelegenheit des Philosophierenden. Es handelt sich um s e i n e sapientia universalis, das ist um s e i n ins Universale fortstrebendes Wissen – aber um ein echt wissenschaftliches, das er von Anfang an und in jedem Schritte absolut verantworten kann aus s e i n e n absolut einsichtigen Gründen.“ (p. 4) #Husserl #Philosoph
Neu :: Dreyfus/Taylor: Die Wiedergewinnung des Realismus
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„Anhand von Begriffen wie Dasein, Zeitlichkeit und Verkörperung und in Rückbesinnung auf eine Traditionslinie, die von Aristoteles bis zu Heidegger und Merleau-Ponty reicht, skizzieren Hubert Dreyfus und Charles Taylor ein radikal neues erkenntnistheoretisches Paradigma, das den Menschen als immer schon in direktem Kontakt mit der Welt begreift: einen robusten pluralen Realismus, der auch in ethisch-politischer Hinsicht einheitsstiftende Kraft hat. Es ist der endgültige Abschied von René Descartes – souverän inszeniert von zwei der bedeutendsten Denker unserer Zeit.“ #Dreyfus #Taylor #PluralerRealismus
Adorno: Das Heideggersche Sein zum Tode
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„Das Heideggersche Sein zum Tode steht irrational wider seine irrationale Verdrängung. Diese wird erzwungen vom konventionalisierten, nach der Warenform gemodelten Leben; nicht von einer sei’s auch negativen Struktur des Seins.“ (p. 116) #Adorno #Heidegger #SeinzumTode
Serres: Le discours de la méthode
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„Le discours de la méthode est une science de la guerre.“ (p. 289) #Serres #DiscoursDeLaMéthode #guerre
Heidegger: Nietzsche
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„Alles Sein ist für Nietzsche ein Werden.“ (I, p. 5) #Heidegger #Nietzsche #Sein #Werden