„Der Begriff des Seins, von allem ihn determinierenden Inhalt gereinigt, unterscheidet sich Hegel zufolge nicht vom reinen Nichts.“ (p. 375) #Lévinas #Sein #Nichts #Hegel
Bloch: Das gute Ende
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„Ein unüberhörbarer Trieb arbeitet in der Richtung des guten Endes, er ist nicht nur auf die Leichtgläubigkeit beschränkt. Daß Betrüger sich diesen Trieb zunutze machen, widerlegt ihn au fond fast so wenig, wie der «Sozialist« Hitler den Sozialismus widerlegte. Die Betrügbarkeit des happy-end-Triebs besagt nur etwas gegen den Stand seiner Vernunft; dieser aber ist so belehrbar wie verbesserbar. Der Betrug stellt das gute Ende dar, als sei es in einem unveränderten Heute der Gesellschaft erreichbar oder gar schon das Heute selbst.“ (p. 514f.) #Bloch #Ende #Betrug
Bloch: Das Prinzip Hoffnung
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„Zu viele stehen draußen an. Wer nichts hat und sich dabei bescheidet, dem wird auch noch genommen, was er hat. Nur hört der Zug nach dem, was fehlt, nie auf. Wovon geträumt wird, dessen Fehlen tut nicht weniger weh, sondern mehr. So hindert das, sich an die Not zu gewöhnen. Was immer wehtut, drückt und schwächt, soll weg.“ (II, p. 523) #Bloch #DasPrinzipHoffnung
Serres: La violence
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„La politique, le droit et le rite limitaient la violence en la rendant productrice, en retour, de ces institutions archaïques.“ (p. 65) #Serres #violence
Heidegger: Erkennen
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„Erkennen heißt: dem Chaos regelnde Formen aufprägen.“ (I, p. 506) #Heidegger #Erkennen #Chaos