Röttgers: Epochale Übergänge

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„Aber die epochalen Übergänge, die Zäsuren des Werdens zeigen, dass im Ursprung nichts »beginnt«.“ (p. 293) #Röttgers #Übergänge #Ursprung

Röttgers, Kurt, Das Soziale denken. Leitlinien einer Philosophie des kommunikativen Textes. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2021. 756 S., ISBN 978-3-95832-239-4.

Röttgers: Sozialphilosophie

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„Einer Sozialphilosophie, die darauf abzielt, die Große Politik in einer Orientierung an sozialen Prozessen zu unterlaufen, wird es auch darauf ankommen müssen, durch keinerlei hierarchische Strukturen zu einer solchen Politik einzuladen. Man wird sehen, dass dieses auch eine Verabschiedung der Orientierung an Einheit impliziert, genauer an einer Einheit des Prozesses, die durch eine Einheit des Ursprungs (Arché) und/oder eine Einheit des Ziels (Telos) gewährleistet wäre.“ (p. 313) #Röttgers #Sozialphilosophie #Prozess #Struktur #Politik #Einheit #Ursprung #Arché #Ziel #Telos

Röttgers, Kurt, Das Soziale denken. Leitlinien einer Philosophie des kommunikativen Textes. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2021. 756 S., ISBN 978-3-95832-239-4.

Röttgers: Übergang

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„Als Bild des Übergangs empfiehlt sich daher der Sprung, aber eben nicht über den Abgrund, sondern in den Abgrund, nämlich als Ur-sprung.“ (p. 241) #Röttgers #Übergang #Sprung #Abgrund #Ursprung

Heidegger: Der Ursprung der Werte

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„Die Kritik der bisherigen höchsten Werte ist nicht einfach eine Widerlegung derselben als unwahrer, sondern ist die Auf­weisung ihres Ursprungs aus Setzungen, die gerade das bejahen müssen, was durch die angesetzten Werte verneint werden soll. Kritik der bisherigen höchsten Werte heißt daher eigentlich: Aufhellung des fragwürdigen Ursprungs der zugehörigen Wert­setzungen und somit Nachweis der Fragwürdigkeit dieser Werte selbst.“ (I, p. 23) #Heidegger #Werte #Ursprung

Heidegger, Martin, Nietzsche, 2 Bde.. Stuttgart: Neske 61998.

Derrida: Grenze

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„Man ist immer diesseits oder jenseits der Grenze, des Festes, des Ursprungs der Gesellschaft, einer Gegenwart, in der das Verbot gleichzeitig mit der Übertretung gegeben ist (wäre): was immer vorübergeht (begangen wird) und (dennoch) niemals eigentlich stattfindet. Es ist immer so als ob ich einen Inzest begangen hätte.“ (p. 457) #Derrida #Grenze #Fest #Ursprung #Gesellschaft #Inzest

Derrida, Jacques, Grammatologie. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1974.