Weber: Herrschaftsfreie unmittelbare Demokratie

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“Herrschaftsfreie unmittelbare Demokratie und Honoratiorenverwaltung bestehen ferner nur so lange genuin, als keine Parteien als Dauergebilde entstehen, sich bekämpfen und die Aemter zu appropriieren suchen. Denn sobald dies der Fall ist, sind der Führer der kämpfenden und — mit gleichviel welchen Mitteln — siegenden Partei und sein Verwaltungsstab herrschaftliches Gebilde, trotz Erhaltung aller Formen der bisherigen Verwaltung.” (p. 171) #Weber #Demokratie #Parteien #Führer

Weber, Max, Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der Verstehenden Soziologie; herausgegeben von Johannes Winckelmann. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 51980.

Weber: Macht

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Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.” (p. 28) #Weber #Macht

Weber, Max, Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der Verstehenden Soziologie; herausgegeben von Johannes Winckelmann. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 51980.

Weber: Herrschaft

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Herrschaft soll heißen die Chance, für einen Befehl bestimmten Inhalts bei angebbaren Personen Gehorsam zu finden”. (p. 28) #Weber #Herrschaft

Weber, Max, Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der Verstehenden Soziologie; herausgegeben von Johannes Winckelmann. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 51980.

Weber: Soziale Beziehung

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“Eine soziale Beziehung (gleichviel ob Vergemeinschaftung oder Vergesellschaftung) soll nach außen ‘offen’ heißen, wenn und insoweit die Teilnahme an dem an ihrem Sinngehalt orientierten gegenseitigen sozialen Handeln, welches sie konstituiert, nach ihren geltenden Ordnungen niemand verwehrt wird, der dazu tatsächlich in der Lage und geneigt ist.” (p. 23) #Weber #SozialeBeziehung

Weber, Max, Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der Verstehenden Soziologie; herausgegeben von Johannes Winckelmann. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 51980.

Weber: Soziales Handeln

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“»Soziales« Handeln aber soll ein solches Handeln heißen, welches seinem von dem oder den Handenden gemeinten Sinn nach auf das Verhalten anderer bezogen wird und daran in seinem Ablauf orientiert ist.” (p. 1) #Weber #SozialesHandeln

Weber, Max, Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der Verstehenden Soziologie; herausgegeben von Johannes Winckelmann. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 51980.