Adorno: Die Erzeugung von Barbaren

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„Die Erzeugung von Barbaren durch die Kultur ist aber stets von dieser dazu ausgenutzt worden, ihr eigenes barbarisches Wesen am Leben zu erhalten. Herrschaft delegiert die physische Gewalt, auf der sie beruht, an Beherrschte.“ (p. 345) #Adorno #Barbaren #Kultur #Herrschaft #Gewalt

Habermas: Wertsphäre

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„Eine Wertsphäre, der sozial folgenreiche Ideen angehören, kann im allgemeinen nur unvollständig in einer legitimen Ordnung verkörpert werden. Das zeigt sich an der Gewalt, die in die Struktur von Handlungsnormen trotz ihres »Einverständnischarakters« eingebaut ist.“ (p. 267) #Habermas #Wertsphäre #Gewalt #Handlungsnormen

Rousseau: Gewalt

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„Seien wir uns einig, daß aus Gewalt kein Recht kommt, und daß man nur unter Zwang den gesetzten Gewalten gehorcht.“ (p. 65) #Rousseau #Gewalt

Rousseau, Jean-Jacques, Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes, in: Politische Schriften; Bd. 1. Paderborn: Ferdinand Schöningh 1977, 59–208.

Hegel: Gewalt und Zwang

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„Weil der Wille, nur insofern er Dasein hat, Idee oder wirklich frei und das Dasein, in welches er sich gelegt hat, Sein der Freiheit ist, so zerstört Gewalt oder Zwang in ihrem Begriff sich unmittelbar selbst, als Äußerung eines Willens, welche die Äußerung oder Dasein eines Willens aufhebt. Gewalt oder Zwang ist daher, abstrakt genommen, unrechtlich.“ (p. 91; §92) #Hegel #Wille #SeinderFreiheit #Gewalt #Zwang

Hegel, Georg Wilhelm Friedrich, Grundlinien der Philosophie des Rechts oder Naturrecht und Staatswissenschaft im Grundrisse; herausgegeben von Helmut Reichelt. Frankfurt/M., Berlin, Wien: Ullstein 1972.