„On peut juger aussi que cette substance suprême qui est unique, universelle et nécessaire, n’ayant rien hors d’elle qui en soit indépendent, et étant une suite simple de l’être possible, doit être incapable de limites et contenir tout autant de réalité qu’il est possible.“ (No. 40) #Leibniz #SubstanceSuprême
Archiv der Kategorie: Wissenschaftstheorie
Günther: Unbestimmtheitsrelation
Zitat
„Das logische Problem der Unbestimmtheitsrelation läuft nun darauf hinaus, dass nur für den theoretischen Physiker Ort und Impuls voll konjunktiv gegeben sind. D.h. beide sind hier in einem System der mathematischen Reflexion vereinigt und „und“ hat hier die Bedeutung p∧Dq. Anders liegen die Dinge für den experimentellen Beobachter! Er arbeitet in zwei komplementären Beobachtungssystemen, die entweder Ort oder Impuls ergeben. Es tritt also auf experimenteller Basis ein disjunktives Element ein, das die ursprüngliche Konjunktion abschwächt. Nur abschwächt! Denn die Konjunktion als solche bleibt bestehen!“ (p. 3) #Günther #Unbestimmtheitsrelation
Foucault: Symbolische Schrift und Geschichte
Zitat
„Wenn ein Volk nur eine symbolische Schrift besitzt, muß seine Politik die Geschichte ausschließen, wenigstens aber jede Geschichte, die nicht ganz schlicht und einfach Konservierung ist.“ (p. 155) #Foucault #Schrift #Geschichte
Derrida: Wiederholung
Zitat
„Der Tod kommt bei Tagesanbruch, weil alles mit der Wiederholung begann. Vom Augenblick an, da das Zentrum oder der Ursprung anfingen sich zu wiederholen, sich zu verdoppeln, fügte sich das Doppelte nicht bloß zum Einfachen hinzu. Es zerteilte und ergänzte es. Von Anfang an gab es einen doppelten Ursprung und dazu noch eine Wiederholung. Drei ist die erste Zahl der Wiederholung. Ihre letzte ebenfalls, denn der Abgrund der Repräsentation bleibt von ihrem Rhythmus unendlich beherrscht. Das Unendliche ist zweifellos weder eins, noch keins, noch unzählbar. Es ist von ternärer Beschaffenheit.“ (p. 449) #Derrida #Wiederholung #Drei #DasUnendliche
Foucault: Episteme
Zitat
„In einer Kultur, und in einem bestimmten Augenblick, gibt es immer nur eine episteme, die die Bedingungen definiert, unter denen jegliches Wissen möglich ist.“ (p. 213) #Foucault #episteme #Wissen