„Die beste aller Macht ist die der Vernunft: die Fortführung der Unvernunft mit dauerhafteren Mitteln: mit jenen, die wir Kultur und Wissenschaft nennen“ (p. 109) #Serres #Macht #Vernunft #Unvernunft #Kultur #Wissenschaft
Serres: Wandel und Politik
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„Dieser tiefgreifende Wandel der Lehre wirkt sich allmählich auf den ganzen Raum der Weltgesellschaft und alle ihre überalterten Institutionen aus. Er betrifft keineswegs bloß die Lehre, sondern auch die Arbeit, die Unternehmen, die Gesundheit, das Recht und die Politik, kurzum: alle unsere Institutionen. Wir spüren, daß wir diesen Wandel dringend brauchen, aber wir sind noch weit davon entfernt, ihn zu vollziehen.
Wahrscheinlich, weil diejenigen, die zögern, diesen Übergang zu vollziehen, schon dem Ruhestand entgegensehen, während sie Reformen einleiten, die sich an längst obsolet gewordenen Modellen orientieren.“ (p. 21) #Serres #Wandel #Politik #Ruhestand
Hondl: „Meine Damen und Herren, hören Sie gut zu, denn was Sie jetzt hören werden, wird Ihr Leben verändern“
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– so begann der französische Philosoph Michel Serres seine Vorlesungen, die zwar vielleicht nicht das ganze Leben seiner Zuhörerschaft verändern konnten, aber ihr Denken.
Starobinski: Das Fest bei Rousseau
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„Wichtig ist aber auch die Feststellung, daß Rousseau das Bedürfnis empfunden hat, durch das Fest die Ungleichheit zu kompensieren, die er in der Alltagsordnung akzeptiert: er hat keine Ruhe, bevor er nicht die wirkliche Ungleichheit in der Weinseligkeit des Winzerfestes aufgelöst hat. Vom Wein befördert (von dem man maßvoll genossen hat) stiftet eine Gleichheit der Gefühle neue menschliche Beziehungen.“ (p. 149) #Starobinski #Rousseau #Fest #Ungleichheit
Fischer: Quantensprung
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„Denn es ist paradoxerweise gerade der als Quantum bezeichnete und für einen Quantensprung nötige Bruch in der Realität, der aus der Wirklichkeit ein zusammenhängendes Ganzes macht“. (p. 29) #Fischer #Quantensprung #Bruch #Realität #Wirklichkeit #Ganzes