Neu :: Sloterdijk: Nach Gott: Glaubens- und Unglaubensversuche. Die Konsequenzen aus dem Satz »Gott ist tot«

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„In seinem epochemachenden Buch Globen, in dem die Globalisierung von ihren Anfängen bis zur (vorläufigen) Entfaltung Ende des 20. Jahrhunderts beschrieben wird, kennzeichnet Peter Sloterdijk Gott »als schlechthin höchste Quelle von Versicherungsschutz«. Diese in allen (zumindest monotheistischen) Religionen gültige Annahme setzt Paradoxien frei, die vom Mittelalter bis in die Neuzeit verheerende Konsequenzen hatten: der seit der Jahrhundertwende triumphierende Fundamentalismus ist die schlimmste Auswirkung.

Welche Entwicklungen sind jedoch mit dem spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts virulenten Satz »Gott ist tot« verbunden? Ist er ein Philosophem ohne reale Effekte? Ist er die Beschreibung eines Mentalitätswandels? Ist er eine Diagnose des Geschehenden? Ist er als Prognose zu begreifen, die alle interreligiös begründeten Auseinandersetzungen beendet?

Peter Sloterdijk zieht in seinem neuen Buch zum ersten Mal alle Konsequenzen aus dem Satz »Gott ist tot«. Dabei kommen die Bereiche der aktuellen Theologie und Philosophie ebenso ins Spiel wie die mörderische Politik der Gegenwart oder die unmittelbaren kulturellen und wissenschaftlich-technischen Entwicklungen.“ #Sloterdijk #Globen #Gott #Glauben

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Keil: Wo sind die Philosophen?

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„Die Frage, wo die Philosophen sind, wenn man sie braucht, ist noch die schmeichelhafte Variante. Die weniger schmeichelhafte ist, dass die Stimme der Philosophen nicht mehr vermisst wird“. (p. 8) #Keil #Philosophen

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Rousseau: Der politische Körper

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„Der politische Körper ist also auch ein moralisches Wesen, das einen Willen hat. Und dieser Gemeinwille, der immer auf die Erhaltung und auf das Wohlbefinden des Ganzen und eines jeden Teiles zielt und der die Quelle des Gesetzes ist, ist für alle Mitglieder des Staates in bezug auf sie und auf ihn die Regel des Gerechten und des Ungerechten.“ (p. 15) #Rousseau PolitischerKörper #Gemeinwille

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Neu :: Wolin: The Politics of Being. The Political Thought of Martin Heidegger

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„Martin Heidegger’s ties to Nazism have tarnished his stature as one of the towering figures of twentieth-century philosophy. The publication of the Black Notebooks in 2014, which revealed the full extent of Heidegger’s anti-Semitism and enduring sympathy for National Socialism, only inflamed the controversy. Richard Wolin’s The Politics of Being: The Political Thought of Martin Heidegger has played a seminal role in the international debate over the consequences of Heidegger’s Nazism. In this edition, the author provides a new preface addressing the effect of the Black Notebooks on our understanding of the relationship between politics and philosophy in Heidegger’s work. Building on his pathbreaking interpretation of the philosopher’s political thought, Wolin demonstrates that philosophy and politics cannot be disentangled in Heidegger’s oeuvre. Völkisch ideological themes suffuse even his most sublime philosophical treatises. Therefore, despite Heidegger’s profundity as a thinker, his critique of civilization is saturated with disturbing anti-democratic and anti-Semitic leitmotifs and claims.“ #Wolin #Heidegger #Nazism

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