Habermas: Weltbilder

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„Aber Weltbilder sind nicht nur konstitutiv für Verständigungprozesse, sondern auch für die Vergesellschaftung der Individuen. Weltbilder erfüllen eine identitätsbildende und -sichernde Funktion, indem sie die Individuen mit einem Kernbestand von Grundbegriffen und Grundannahmen versorgen, die nicht revidiert werden können, ohne die Identität der Einzelnen wie der sozialen Gruppen zu affizieren.“ (p. 100)

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Kierkegaard: Herr meines Lebens

Zitat

„Also bin ich nicht der Herr meines Lebens; ich bin mit einer der Fäden, die in den Kattun des Lebens hineingesponnen werden sollen! Nun immerhin: kann ich auch nicht spinnen, so kann ich den Faden doch durchschneiden.“ (p. 69) #Kierkegaard #Leben #Herr

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Leibniz: Les Monades

Zitat

„Cependant il faut que les Monades aient quelques qualités, autrement ce ne seraient pas même des Êtres.“ (No. 8) #Leibniz #Monade

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Leibniz: Perception

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„L’état passager qui enveloppe et représente une multitude dans l’unité ou dans la substance simple n’est autre chose que ce qu’on appelle la Perception.“ (no. 14) #Leibniz #Perception

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Neu :: Waibel: Fichte und Sartre über Freiheit. Das Ich und der Andere

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„Die frappierende konzeptionelle Nähe von Fichte und Sartre ist Gegenstand der Beiträge dieses Bandes, obwohl Sartre kaum etwas von Fichtes Wissenschaftslehre gelesen haben dürfte. Bekanntlich sind die bedeutenden geistigen Wegmarken für Sartre Hegel, Husserl und Heidegger, schließlich auch Descartes und Kant, sowie Freud.

Fichte denkt Freiheit im Hinblick auf die Sittlichkeit und die Selbstbestimmung des Menschen, während Sartre den Menschen unausweichlich in eine Freiheit und Verantwortlichkeit geworfen sieht, die der Mensch aushalten und austragen muss.

Fichte gilt mit seiner Theorie der Anerkennung der Freiheit des Anderen im Naturrecht von 1796/97 vor Hegel als der erste Theoretiker einer Theorie der Intersubjektivität. Das Verhältnis zum Anderen reflektiert Sartre im Kapitel über den Blick (Le Regard) in Das Sein und das Nichts (L’Être et le Néant) hingegen als ein Sein für den Anderen, dessen Grundstruktur die einer wechselseitigen Objektivierung ist, gegen die es die eigene Subjektivität wiederherzustellen gilt.

Im Hinblick auf heutige Debatten um die Fraglichkeit der Freiheit ist es von großem Interesse, diese beiden emphatischen Denker der Freiheit, Subjektivität und Andersheit in einen Dialog zu bringen.“ #Waibel #Fichte #Sartre #Intersubjektivität #Freiheit

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