„Du bruit, à nouveau. Le bruit de fond est permanent, il est le fond du monde, le fond noir de l’univèrs, il est le fond de l’être, peut-être. […] Le bruit de fond, je crois, ne dépend pas de moi, il ne dépend de personne, il est permanent, il est là pour tous, il est le fond de l’espace et du temps, ce en quoi reposent les choses.“ (p. 108) #Serres #bruit #fond
Yourgrau: The Complete Set of Mathematical Truths
Zitat
„The complete set of mathematical truths will never be captured by any finite or recursive list of axioms that is fully formal. Thus, no mechanical device, no computer, will ever be able to exhaust the truths of mathematics. It follows immediately, as Gödel was quick to point out, that if we are able somehow to grasp the complete truth in this domain, then we, or our minds, are not machines or computers. (Enthusiasts of artificial intelligence were not amused.)“ (p. 3) #Yourgrau #Gödel #MathematicalTruth
Heidegger: Sprachphilosophie
Zitat
„Seynsgeschichtlich erfahren wir jedoch, daß wir das Wort nicht werkzeuglich in der Art von Wörtern auf die Gegenstände anwenden, sondern im ungegenständlichen Wort erst nicht nur Gegenstände, sondern überhaupt Seiendes vernehmen. Wo ist denn »das Wort«, wenn es nicht als menschliches Gemächte nur dem Ding angeheftet ist? Die Metaphysik der Sprache als die Verkennung des Wesens des Wortes fragt weder nach diesem »Wo?«, noch vermag sie, es zu bestimmen. Sie flüchtet sich, falls ihr die Frage begegnet, eilig zum sprechenden Menschen zurück. Wenn uns im Wort erst – oder auch im noch nicht gefundenen »Wort« – das Seiende erst als dieses entgegenkommt, und wenn das Seiende nur im Sein geeignet wird zum Seienden, dann muß das Wort zum Sein selbst gehören und darf nur aus der Wahrheit des Seyns erfragt werden.
Mit diesem Schritt ist alle »Sprachphilosophie« überwunden.“ (p. 72) #Heidegger #Wort #Ding #Sprache #Sprachphilosophie
Derrida: Writing and Differance
Zitat
„From here on, I shall constantly reconfirm that writing is the other name of this differance.“ (p. 268) #Derrida #writing #differance
Neu :: Frick: Die Gabe als drittes Prinzip zwischen Markt und Staat? Perspektiven von Marcel Mauss bis zur Gegenwart
Zitat
„Marcel Mauss schrieb 1923 in seinem Essay Die Gabe, er habe in den Motiven des Gabentauschs »einen der Felsen gefunden, auf denen unsere Gesellschaften ruhen«. Bis heute wirft diese These Fragen auf: Wie stiftet die Gabe Solidarität, Anerkennung und Vertrauen in vormodernen Gesellschaften? Gelingt ihr das auch in modernen Gesellschaften? Aufbauend auf einer pointierten Rezeptionsgeschichte von Mauss‘ Essay und im Dialog mit Denkern aus Philosophie, Politik- und Wirtschaftswissenschaften kommt dieses Buch zu dem Ergebnis, dass die Gabe neben Markt und Staat eine zentrale Funktion in unserer Gesellschaft hat. Darüber hinaus wird gezeigt, welche politischen Konsequenzen daraus resultieren und wie Gabeninteraktionen zur Sicherung des sozialen Gefüges genutzt werden können.“ #Frick #Mauss #Gabentausch